‛Erasmus-Map’: interaktive Europakarte für Studierende

Die Erasmus-Map hilft bei der Auswahl des zukünftigen Studienortes
Das weltweit größte Förderprogramm von Auslandsaufenthalten an Universitäten feiert dieses Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Seit mittlerweile drei Jahrzehnten ermöglicht das Erasmus-Programm der Europäischen Union Millionen von Studierenden den Aufenthalt und die akademische Weiterbildung im europäischen Ausland. Der Name erinnert an Erasmus von Rotterdam, den berühmten Gelehrten und Humanisten aus der Renaissance. Es wurde auf Initiative der italienischen Erziehungswissenschaftlerin Sofia Corradi durch einen Beschluss des Rats der Europäischen Union im Juni 1987 begründet und ist Teil des EU-Programms für Lebenslanges Lernen, zu dem neben dem Bereich Hochschulbildung auch die Schul-, Berufs- und Erwachsenenbildung gehören. Wichtige Bestandteile sind hierbei die finanzielle Unterstützung von AustauschstudentInnen und die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland anhand des „European Credit Transfer Systems“ (ECTS).
Entwickelt wurde die Map von der Berliner Online-Marketing-Agentur Peak Ace AG in Zusammenarbeit mit der Tourismus-Plattform Getyourguide. Sie enthält u.a. Informationen zu 72 Universitäten in 67 europäischen Städten, wobei persönliche Präferenzen individuell einstell- und filterbar sind. Dazu gehört die Höhe der Lebenshaltungskosten (Miete, Essen etc.), der Preis eines Monatstickets für den öffentlichen Verkehr oder Angaben zur Höhe der Erasmus-Förderung im jeweiligen EU-Land.
So gibt es z.B. das teuerste Bier mit durchschnittlich 9,05 Euro in Trondheim in Norwegen, das günstigste Mittagessen mit 3,70 Euro in Tschechien, die Lebenshaltungskosten sind in Ungarn fünf Mal niedriger als in Zürich oder ein monatliches Fitnessstudio-Abo kostet in den Niederlanden 20,75 Euro.
Hier der Link zur Erasmus-Map:
Autor: red.
13.11.2017