Die Anmeldung für ein FH-Studium erfolgt meist über eine Online-Bewerbung oder eine schriftliche Bewerbung, oft auch mittels eines Anmeldeformulars, das von der jeweiligen FH-Website downgeloadet werden kann.
Die
Bewerbungsunterlagen umfassen in der Regel:
- Lebenslauf (persönliche Daten, Bildungsweg, Berufstätigkeit, Praktika, Zusatzqualifikationen, Interessen, Hobbys etc.)
- Motivationsschreiben (Gründe für die Studienwahl, bisherige berufliche Erfahrungen, Berufsziele, weitere Interessensgebiete, Zukunftsperspektiven
etc.)
- Amtliche Dokumente (Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Meldezettel etc.)
- Abschlusszeugnisse (Maturazeugnis, Lehrabschlusszeugnis) und Arbeitszeugnisse
Welche Dokumente tatsächlich verlangt werden, ist unterschiedlich. Bei schriftlichen Bewerbungen wird jeweils eine Kopie beigelegt, bei der Online-Bewerbung werden die Unterlagen gescannt übermittelt.
Bei einzelnen Studiengängen werden auch Empfehlungsschreiben bzw. bei künstlerischen Studiengängen Mappen mit Arbeitsproben verlangt.
Prinzipiell ist es möglich, sich an einer FH gleichzeitig für mehrere Studiengänge
zu bewerben, wobei meist eine Reihung angegeben werden muss. Wenn die Studiengänge in unterschiedlichen Fachbereichen liegen, könnte allerdings die Motivation der BewerberInnen in Frage gestellt werden. Bei manchen Studiengängen ist eine Doppel- oder Mehrfachbewerbung von vornherein ausgeschlossen.
Die Bewerbung für berufsbegleitende Fachhochschulstudiengänge, Universitätslehrgänge
und MBA-Programme kann mit großem Aufwand verbunden
sein. So werden teilweise ausführliche Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf,
Referenzen, Darstellung der gegenwärtigen Situation, Motive der Aufnahme
in das Bildungsprogramm sowie Beschreibung des organisatorischen und
finanziellen Arrangements verlangt.
Darüber hinaus müssen insbesondere für
internationale MBA-Programme und einige Universitätslehrgänge Tests wie
der TOEFL (Test of English as a Foreign Language) und der GMAT (Graduate
Management Admission Test) absolviert sowie Essays geschrieben werden.
Immer mehr Bildungsinstitutionen gehen dazu über, sich über ihre BewerberInnen
via Assessment-Center oder in Form von Interviews ein persönliches
Bild zu machen.